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19.08.2001 Joshua Nationalpark
(KALIFORNIEN)
Heute steht unser letzter Nationalpark, der Joshua Nationalpark, auf dem Programm.
Die Joshua Trees, die aussehen wie Kakteen, aber zu den Liliengewächse gehören, werden bis zu 18 Meter hoch und bis zu 900 Jahre alt. Ihren Namen bekamen sie von Mormonen, und heute bekommen sie einen neuen Namen von uns.
Ali nennt sie "Baumtus", denn sie sehen aus wie eine Mischung aus einem Baum und einem Kaktus.
Laut Straßenschild sind wir schon im Nationalpark angekommen und rätseln weiter, welche dieser Pflanzen nun die bekannten Joshuas sind. Wir sehen nach wie vor verschiedenste Sträucher und Kakteenarten, auch einige Palmen, aber Joshuas haben wir laut Bildern aus Reiseführern anders in Erinnerung. Wir denken schon fast daß wir keine mehr sehen werden, doch plötzlich tauchen sie auf. Einer neben dem anderen, und jeder sieht anders aus.
Wir fahren also durch den Nationalpark, der ein richtiges Bäumemeer, ein Joshuabäumemeer ist.
Wir steigen für eine Fotosession und eine kleine Gärtnerexpedition aus dem Auto aus. Wenn man die Sträucher genauer ansieht, sehen sie noch viel lustiger aus. Manche Äste sind ziemlich trocken und kahl, andere sind total bedeckt mit Stacheln. Ein Botaniker würde sich hier sicher sehr wohl fühlen, aber auch wir haben unseren Spaß.Unser nächstes Ziel ist Palm Springs. Auf dem Weg dorthin sehen wir Unmengen von Windrädern. Die sind für mich auch das Einzige, das wirklich interessant in dieser Stadt ist. Mir kommt es vor wie ein riesengroßes Altersheim der Reichen, und es gibt irgendwie nichts wirklich interessantes zu sehen. Deshalb fahren wir gleich weiter nach San Diego. Dort quartieren wir uns für die nächsten drei Tage ein. |
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© 2002 Birgit Simlinger |