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01.09.2001 Santa Cruz - Silicon Valley - Stanford University
(KALIFORNIEN)
Wir bewältigen das letzte Stück des Highway No. 1 und machen noch einen kurzen Besuch in Santa Cruz. Wir nehmen unser teuerstes, dafür aber auch sehr gutes Frühstück im Breakfast Club in Seaside zu uns. Pro Person zahlen wir ca. $ 10,50, aber das Lokal muß man unbedingt gesehen haben. Die Menschenmassen stellen sich vor der Tür an und warten auf einen Sitzplatz. Die Wartezeit wird ihnen mit heißem Kaffee, der bereits vor der Türe ausgeschenkt wird, verkürzt.
Auf unserer Weiterfahrt entlang der Küste sehen wir leider auch heute keine Sonne. Nebel, Wolken, Wind und Kälte sind die Wetterbedingungen die uns begleiten. Man könnte sich das Meer schon schöner vorstellen, aber leider frieren wir auf dieser Strecke. Deshalb steigen wir auch nur selten aus, nicht so wie wir es geplant hätten zum Schwimmen, sondern nur zum Fotografieren des Nebels.
Wir frieren bei 14°C, die durch das Fehlen der Sonne noch viel kälter wirken. Außerdem sind wir verwöhnt von den Temperaturen der vergangenen Wochen und deshalb auch nicht dementsprechend gekleidet, da wir nicht damit gerechnet haben. Zum Glück haben wir alle unsere Sachen ja immer bei uns.Wir machen einen kurzen Abstecher nach Santa Cruz und sehen dort so richtig typisch amerikanische "Garage Sales". Die Leute stellen ihr ganzes Gerümpel vor das Haus in den Garten und auch in die Garagen und versuchen es dort zu verkaufen.
Wir fahren durch Silicon Valley, ein High-Tech Firmen Viertel, welches einen sehr hohen Umsatz von Californien ausmacht. Als wir dann noch mehr Nebel sehen, wissen wir dass es nicht mehr weit sein kann, bis zu unserem heutigen Ziel San Francisco.Ich bewundere die Oakland Bay Bridge, die mir sehr gut gefällt, und im Hintergrund tauchen auch schon die ersten Hochhäuser auf. Je weiter wir fahren, umso schöner werden die Häuser. Man merkt dass wir wieder in einer Stadt sind, und dort auch viele Menschen wohnen. Es gibt nämlich an jeder Ecke ein riesiges Werbeschild.
Angekommen bei unserem nächsten Ziel, der Stanford University suchen wir zuerst einen Übersichtsplan, denn das Uni-Gebäude ist sehr groß. Der Unipark ist wunderschön und riesengroß, somit auch sehr angenehm zum Entspannen. Man kann sich einfach in die Wiese setzen und lesen, nichts tun, oder die gespannten Netze für Ballspiele nutzen. Wir fahren über die Oakland Bay Bridge, suchen eine Übernachtungsmöglichkeit und lassen den Abend am "Jack London Square" ausklingen. |
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© 2002 Birgit Simlinger |