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11.08.2001 Zion Nationalpark - Coral Pink Sand Dunes - Bryce Canyon
(UTAH)


Diese wunderbaren Meisterwerke der Natur sind alle auf ihre Art einzigartig. Der Zion Nationalpark wirkt durch die verschobenen Steinplatten, die Coral Pink Sand Dunes durch den rötlich leuchtenden Sand, und der Bryce Canyon durch die bizarren Felssäulen.

Zion Nationalpark Die Sehenswürdigkeiten im Zion Nationalpark bekamen größtenteils biblische Namen wie z.B. Tempel Gottes, Landeplatz der Engel, Virgin River, u.a.

Auf mich wirkt dieser Nationalpark auch irgendwie göttlich. Mit viel Phantasie sehen die übergelagerten, verschobenen Felsschichten aus wie Stufen in den Himmel. Diese Hügel sind wirklich faszinierend, und durch die phantasievoll geformten Wolken sieht alles noch viel besser aus. Wieder einmal darf eine ordentliche Fotosession nicht zu kurz kommen, denn das ist schon Tradition geworden.



Coral Pink Sand Dunes Coral Pink Sand Dunes Durch Zufall entdecken wir auf unserer Weiterfahrt Richtung Bryce Canyon die Coral Pink Sand Dunes, und statten ihnen einen Besuch ab. Wir spazieren in den Dünen herum und genießen den warmen Sand. Außerdem beobachten wir die Leute die mit ihrem "off-high-way vehicle" in den Dünen herumkurven. Das sind diese lustigen Fahrzeuge mit den überdimensional großen Reifen, mit denen man in den Sanddünen herumfahren kann. Wir haben aber nur zugesehen und nicht selbst mitgemacht.

Leider beginnt es zu regnen, aber ich lasse mich trotzdem nicht davon abhalten, die Sanddünen zu genießen. Komplett durchnäßt beim Auto angekommen, ziehen wir uns um und machen uns auf die Weiterreise, zu unserem eigentlich geplanten Ziel.
Aber auch hier machen wir wieder einen kurzen, nicht geplanten Abstecher - nämlich zum Red Rock Canyon. Auto parken, aussteigen, Fotos machen und weiterfahren - Zwischenstopps dieser Art haben wir schon gut trainiert.



Bryce Canyon Bryce Canyon Aber jetzt sind wir endlich dort angekommen, wo wir ursprünglich hin wollten. "Die schweigende Menge im Bryce Canyon" ist die Bezeichnung dieser eigenartigen Felssäulen.
In diesem Canyon begrüßen uns sehr nette, kleine Tiere: Streifenhörnchen. Manche Touristen meinen dass diese dem Canyon die Show stehlen, da sie sehr zutraulich sind, und auf die Menschen zulaufen. Die Touristen beschäftigen sich zuerst mit den Tieren, und erst dann schenken sie ihre Aufmerksamkeit dem Canyon, wegen dem sie eigentlich gekommen sind.

Die Paiute-Indianer (die dem Canyon den Namen der schweigenden Menge gaben) sahen in den Felssäulen Menschen, die von den Göttern bestraft und in Stein verwandelt wurden. Mit viel Phantasie sehen sie wirklich aus wie Männer, die in dem schüsselförmigen Canyon stehen.

Regenbogen Heute sind wir insgesamt 637 Kilometer gefahren, und haben auch dementsprechend viel gesehen. Wieder einmal ist ein sehr schöner und auch anstrengender Tag vorbei, und wir freuen uns auf unser Bett.


    Tipp / Zion Nationalpark:

  • Im Zion wird eine Fahrt mit einem gratis Shuttlebus angeboten, welche laut Auskunft von der Touristen Information mindestens 90 Minuten dauert. Wir wollten nicht von irgendwelchen anderen Touristen, bzw. von den Busfahrzeiten abhängig sein und sind deshalb mit dem eigenen Auto gefahren. Prinzipiell glaube ich aber, daß dieser Shuttlebus nicht so schlecht ist.

  • Der Eintrittspreis in die Coral Pink Sand Dunes, ist leider nicht im Golden Eagle Pass inbegriffen. Die $ 2,- sollte man sich aber trotzdem leisten.
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